Eduard Rosenthal – 12 Blicke auf sein Leben in der Ernst-Abbe-Bücherei Jena


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Eduard Rosenthal neu entdecken: 12 Blicke auf ein Jenaer Leben zwischen Recht, Kultur und Erinnerung
Die Ernst-Abbe-Bücherei Jena widmet Eduard Rosenthal eine Ausstellung, die Leben und Wirken des jüdischen Juristen, Publizisten und kulturengagierten Stadtbürgers in zwölf eindrucksvollen Roll-ups sichtbar macht. Anlass ist der 100. Todestag Rosenthals; begleitet wird das Projekt von einem festlichen Symposium und öffentlichen Führungen. Die Präsentation lädt zu einer konzentrierten Werkbetrachtung im weiteren Sinn ein: als historisch fundiertes Kunsterlebnis im Raum der Stadtbibliothek. ([jenakultur.de](https://www.jenakultur.de/de/1050800?template_id=5951))
Zwölf Stationen einer prägenden Biografie
Die Wanderausstellung „Eduard Rosenthal – 12 Blicke“ wurde von Constanze Mann, Dietmar Ebert und Peter Mühlfriedel erarbeitet und erschließt Rosenthals facettenreiches Wirken in Politik, Rechtsgeschichte und kultureller Öffentlichkeit. Rosenthal verstand Kunst und Bildung als Aufgaben für die gesamte Stadtgesellschaft; er setzte sich dafür ein, Bilder, Graphiken und Plastiken nicht einem kleinen Kreis von Kennern vorzubehalten. ([jenakultur.de](https://www.jenakultur.de/de/1050800?template_id=5951))
Jena als Kunst- und Bildungsgeschichte
Besonders spannend ist die Einordnung in die Jenaer Kulturgeschichte. Rosenthal wirkte als Mitbegründer des historischen Lesehallenvereins und als dessen Vorsitzender von 1899 bis 1926. Zugleich prägte er den Jenaer Kunstverein mit, der unter seinem Vorsitz und mit Impulsen von Botho Graef Künstler wie Max Klinger, Käthe Kollwitz, Emil Nolde und Edvard Munch präsentierte. So öffnet die Ausstellung nicht nur eine Biografie, sondern auch ein Panorama der Moderne und der kulturellen Bildung in Jena. ([jenakultur.de](https://www.jenakultur.de/de/1050800?template_id=5951))
Ein Ort für ruhige Betrachtung
Die Ernst-Abbe-Bücherei am Engelplatz 2 bietet dafür den passenden Rahmen: barrierefrei zugänglich, mit Medienangebot auf drei Etagen, kostenlosem WLAN und klarer Orientierung im Haus. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zu sehen; Führungen mit Dr. Dietmar Ebert finden an mehreren Terminen kostenfrei statt. Das macht den Besuch auch für Schulklassen, Studierende, kulturhistorisch Interessierte und Seniorinnen und Senioren attraktiv. ([jenakultur.de](https://www.jenakultur.de/de/1050800?template_id=5951))
Warum sich der Besuch lohnt
Wer sich für Kulturgeschichte, Jenaer Stadtidentität und die Verbindung von Recht, Politik und Kunst interessiert, erlebt hier eine fein kuratierte Ausstellung mit klarem Bildungsanspruch. Die 12 Roll-ups verdichten ein Leben, das Jena nachhaltig geprägt hat, und verbinden archivalische Erinnerung mit einer zugänglichen, lebendigen Vermittlung. Ein Besuch verspricht Erkenntnis, Atmosphäre und eine ästhetische Erfahrung im Zeichen historischer Verantwortung. ([jenakultur.de](https://www.jenakultur.de/de/1050800?template_id=5951))
Fazit: Diese Ausstellung eröffnet einen klugen, eindrucksvollen Zugang zu Eduard Rosenthal und zur Kulturgeschichte Jenas. Wer Geschichte nicht nur lesen, sondern räumlich und sinnlich erfahren möchte, sollte die Ernst-Abbe-Bücherei in diesen Wochen unbedingt besuchen. ([jenakultur.de](https://www.jenakultur.de/de/1050800?template_id=5951))
Offizielle Kanäle von Ernst-Abbe-Bücherei Jena:
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