Andreas J. Obrecht in Jena: Lesung aus Annemarie Imhof. Meine Großmutter, die Baronin


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Ein literarischer Nachmittag zwischen Erinnerung, Geschichte und Familienerzählung
Andreas J. Obrecht lädt in der Ernst-Abbe-Bücherei Jena zu einer Lesung ein, die persönliche Erinnerung, historische Reflexion und literarische Erzählkunst miteinander verschränkt. Im Helene-Petrenz-Saal entsteht ein Abend, der nicht nur von einer Großmutter erzählt, sondern von jüdischer Geschichte, Migration, Überleben und den feinen Linien zwischen privatem Gedächtnis und europäischer Zeitgeschichte.
Eine Familiengeschichte mit historischer Tiefenschärfe
Das Buch Annemarie Imhof. Meine Großmutter, die Baronin entfaltet sich als vielschichtige Spurensuche. Andreas J. Obrecht verbindet Anekdoten, Rückblenden und kolonial- wie zeitgeschichtliche Beobachtungen zu einer Prosa, die biografische Nähe mit kultureller Weite verbindet. Die Lesung verspricht jene seltene Mischung aus Intimität und analytischer Präzision, die das literarische Erlebnis besonders eindrucksvoll macht.
Wenn Lesung zur Autor-Begegnung wird
Wer literarische Qualität sucht, findet hier mehr als eine bloße Buchvorstellung. Obrechts Stimme führt durch familiäre Konstellationen, durch die Geschichte von Annemarie Imhof und ihrer Mutter, durch Konversion, Bedrohung und Überleben. Gerade dieser Spannungsbogen macht den Abend für Leserinnen und Leser von Familienroman, Biografie und historischer Literatur gleichermaßen reizvoll.
Ein Ort mit ruhiger Konzentration
Der Helene-Petrenz-Saal in der Ernst-Abbe-Bücherei bietet den passenden Rahmen für eine konzentrierte Lesungs-Atmosphäre. Die barrierefrei zugängliche Bibliothek schafft einen offenen, nahbaren Ort für Literaturvermittlung. Mit Platz für 80 Personen entsteht ein intimer Rahmen, in dem Sprache, Gedächtnis und Publikum eng zusammenrücken.
Was dieser Abend besonders macht
Diese Veranstaltung verbindet literarisches Erzählen mit historischem Bewusstsein und einer klaren humanistischen Perspektive. Der Eintritt ist frei, die Themen sind bewegend, und die literarische Form verspricht Substanz statt Oberfläche. Wer sich für Biografie, Familiengeschichte, jüdische Erinnerungskultur und anspruchsvolle Lesungen interessiert, erlebt hier einen Abend mit Tiefe und Nachhall.
Fazit: Die Lesung mit Andreas J. Obrecht eröffnet einen stillen, intensiven Zugang zu einer außergewöhnlichen Familien- und Zeitgeschichte. Wer literarische Entdeckungen und kluge Erzählkunst schätzt, sollte diesen Nachmittag live in Jena erleben.
Offizielle Kanäle von Andreas J. Obrecht:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.andreasjobrecht.net/
- Verlag: https://www.bibliothekderprovinz.net/










