Andreas J. Obrecht in Jena: Lesung aus Annemarie Imhof begeistert Literaturfreunde


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Ein literarischer Nachmittag zwischen Familiengeschichte und Zeitgeschichte
Andreas J. Obrecht lädt in der Ernst-Abbe-Bücherei Jena zu einer Lesung ein, die Erinnerungsliteratur, historische Recherche und persönliche Erzählkunst miteinander verbindet. Im Helene-Petrenz-Saal begegnen Besucherinnen und Besucher am 19. September 2026 einer biografisch geprägten Vorberichterstattung, die weit über die private Familiengeschichte hinausweist.
Zwischen Wiener Gesellschaft und europäischer Zäsur
Im Mittelpunkt steht Annemarie Imhof, eine Frau, deren Lebensweg sich aus jüdischer Herkunft, Konversion, gesellschaftlichem Aufstieg und existenzieller Bedrohung zusammensetzt. Obrecht erzählt diese Geschichte nicht trocken, sondern mit literarischer Sensibilität: aus Erinnerungen, Anekdoten und historischen Rückblenden entsteht ein vielschichtiges Porträt, das die Spannungen des 20. Jahrhunderts spürbar macht.
Sprachkunst mit historischem Resonanzraum
Obrechts Schreiben verbindet soziologische Genauigkeit mit erzählerischer Wärme. Gerade darin liegt die besondere Qualität dieser Lesung: Das Buch öffnet einen Raum, in dem private Familienchronik, Kolonialgeschichte und Zeitgeschichte ineinandergreifen. Wer literarische Prosa mit dokumentarischer Tiefe schätzt, erlebt hier eine Autor-Begegnung mit geistiger Weite und emotionaler Präzision.
Der Ort: Ernst-Abbe-Bücherei als Kulturraum
Die Ernst-Abbe-Bücherei Jena ist als barrierefrei zugänglicher Literaturort etabliert und bietet mit dem Helene-Petrenz-Saal einen passenden Rahmen für stille Konzentration und offene Gespräche. Die zentrale Lage am Engelplatz erleichtert die Anreise, und der Eintritt ist frei. Damit wird die Lesung zu einem niederschwelligen, zugleich anspruchsvollen Kulturtermin im Jenaer Veranstaltungskalender.
Warum sich der Besuch lohnt
Diese Lesung verspricht kein bloßes Vorlesen, sondern ein literarisches Erlebnis mit Tiefgang. Wer sich für Biografien, Erinnerungskultur und sprachlich sorgfältig gebaute Prosa interessiert, findet hier einen Abend, der nachhallt. Ein Besuch lohnt sich für alle, die Literatur als lebendige Auseinandersetzung mit Geschichte erleben möchten.
Offizielle Kanäle von Andreas J. Obrecht:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.andreasjobrecht.net/
- Verlag: https://www.bibliothekderprovinz.at/buch/7434/










